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Mit Herz und Verstand

Der Kinderhausverbund der Stiftung Glaubens- und Lebenshilfe ist eine Einrichtung der stationären Jugendhilfe für Kinder und Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr in ihrer Familie leben können und eine besondere pädagogische Betreuung brauchen. Der Kinderhausverbund versteht sich als eine Einrichtung der Diakonie, in der jungen Menschen durch einen kleinen und konstanten Bezugsrahmen und durch eine familiäre Beziehungsgestaltung geholfen wird, ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben in dieser Gesellschaft zu führen.

Familiäre Gemeinschaft

Seit über 30 Jahren werden in den Kinderhäusern der Stiftung Glaubens- und Lebenshilfe Kinder im Rahmen der Jugendhilfe aufgenommen und betreut. In den 3 Kinderhäusern, die im Stadtgebiet verteilt sind, leben u. arbeiten insgesamt 11 Kinderhausfamilien. Jede Kinderhausfamilie nimmt zu den leiblichen Kindern 1 bis 3 Kinder in die eigene Wohnung auf und lebt mit ihnen in familiärer Gemeinschaft. Die Mütter sind hauptberuflich angestellt und waren vorher als Erzieherin, Sozialpädagogin oder in adäquaten pädagogischen Berufen tätig. Die teilweise ebenfalls pädagogisch ausgebildeten Väter sind neben- oder auch hauptberuflich in die Kinderhausarbeit eingebunden.

Die Erweiterung des Kinderhauskonzeptes

Zusätzliche Einrichtungen wie pädagogische Lebensgemeinschaften und eine Außenwohngruppe für behinderte Kinder und Jugendliche sowie ein Konzept zur Verselbständigung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ergänzen das Angebot der Kinderhäuser.
Pädagogische Lebensgemeinschaften sind Familien, die nicht im Kinderhaus leben, aber zum Kinderhausverbund der Stiftung gehören und nach demselben Konzept arbeiten. In Kinderhausapartments besteht zudem die Möglichkeit der Aufnahme und Betreuung von Mutter und Kind.

 

Pädagogische Hilfen
fördern die Entwicklung

Der Kinderhausverbund erlangte 1990 den Heimstatus. Dies ermöglicht eine Entlastung der Kinderhausfamilien durch zusätzliche Mitarbeiter in den Bereichen pädagogischer Hilfen, Hauswirtschaft, haustechnischer Dienst, Verwaltung, Leitung und Beratung.

Pädagogische Schwerpunkte

Im Kinderhausverbund werden in der Regel Kinder bis 10 Jahre aufgenommen, die langfristig außerhalb ihrer Familie leben müssen. Im Einzelfall sind auch Aufnahmen Jugendlicher sowie Kinder mit kurz- und mittelfristiger Perspektive möglich. Wesentliche Faktoren der differenzierten Hilfen sind die familiäre Alltags- und Beziehungsgestaltung, die pädagogische und psychologische Betreuung und die Zusammenarbeit mit den Herkunfstfamilien.

Schwerpunktmäßig wird der Kinderhausverbund, der insgesamt über 41 Plätze verfügt, nach dem Kinder und Jugendhilfegesetzt § 34, § 35a und § 41 geführt. Heute können neben der Außenwohngruppe mit 4 Plätzen für behinderte junge Menschen auch 4 "eingestreute Plätze" in den übrigen Familiengruppen, bzw. Lebensgemeinschaften im Rahmen der Behindertenhilfe gem. SGB XII § 53 belegt werden.

Der Kinderhausverbund besteht aus:

Kinderhäuser EDEN, TIMON und TABEA

Außenwohngruppe für behinderte junge Menschen

Außenstellen (pädagogische Lebensgemeinschaften)

Individualformen wie Mutter- Kind-Betreuung, Angebote zur Verselbständigung


Die Kinderhäuser der Stiftung



Organisation Kinderhausverbund
(zum Vergrößern bitte Grafik anklicken)


Die Leistungsbeschreibung des Kinderhausverbundes als PDF-Datei

Ansprechpartner:
Andreas Riemer
Tel.: 0201 / 642 916

 

Andreas Riemer


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